Kauf’ heimisch, kauf’ steirisch!


… für eine lebenswerte Arbeitswelt !

Wir stehen vor sehr großen gesellschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen. Ein wesentlicher Zukunftsbereich ist für mich die Bewusst­seinsbildung für die Stärkung der Regionalwirtschaft (Wirtschaft & Landwirtschaft)!

Wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können mit unserem Kaufverhalten wesentlich dazu beitragen. Stärke ich die regionale Nahversorgung, kaufe ich vor Ort ein oder bestelle ich meine Waren und Lebensmittel im Internet.

Unser Programmheft soll darauf aufmerksam machen, was wir selber dazu ­bei­tragen können, um nicht jeden Tag mit Abwanderung oder noch weiteren Strecken zum Arbeitsplatz konfrontiert zu werden.

Ich kann was tun!

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Stärkung der Regionalwirtschaft und der Regionen – bringt Lebensqualität und beugt Abw anderung vor!

Mit meinem Kaufverhalten lenke und bestimmte ich aktiv die Wirtschaft. Mit dem Griff zu regionalen, steirischen Produkten und Lebensmitteln
unter­stütze ich die regionale Wirtschaft und sichere damit Arbeitsplätze vor Ort.

Kauf von heimischen Lebens- mitteln mit AMA-Gütesiegel oder bei den bäuerlichen Direktvermarktern und Bauern märkten!

Steirische Lebensmittel sind nicht nur gesund, mit dem Kauf regionaler Lebensmittel sichere ich den Erhalt unserer bäuerlichen Familienbetriebe und Arbeitsplätze in der Land- und Forstwirtschaft. Durch die nahen Wege wird der CO2­Ausstoß verringert und die Landschaftspflege, die u.a. auch für unseren Tourismus sehr wichtig ist, bleibt gesichert.

Beauftragung von Gewerbe- betrieben und Einkauf beim Fachhandel im nahen Umfeld

Oft kann der „kleine“ Händler mit Preis und Service überzeugen. Wie wertvoll der Handwerker in der Nähe ist, merkt man, wenn man ihn braucht. Regionale Gewerbetreibende und dem Fachhandel den Vorzug zu geben zahlt sich aus: stärkt Klein- und Familienbetriebe und den Erhalt von Handwerkstradition.

Regionale Ausbildungslehrplätze und Ferialjobs für unsere Jugend!

Junge Menschen folgen den Arbeitsplätzen. Nur mit ansprechenden Job­ Angeboten in der Region, wird die Abwanderung in Richtung Zentralraum gestoppt. Die steirischen Regionen haben nur Zukunft, wenn Bildungs- und Ausbildungsangebote und attraktive Berufsmöglichkeiten vor Ort bestehen.

Aufklärung in den Schulen – Bewusstseinsbildung!

Es ist dringend notwendig, dass bereits in den Schulen darüber gelehrt wird, wie jeder mit dem Kaufverhalten die regionale Wirtschaft beeinflussen kann!
Vorallem jüngere Menschen kaufen gerne „online“ ein und damit leider oft im Ausland und die Wertschöpfung bleibt nicht im eigenen Land. Auch fließen Gewinne damit oft an Unternehmen m

it fragwürdigen Arbeits­ platzbedingungen.
Es geht nicht nur ein persönliches Einkaufserlebnis von Mensch zu Mensch verloren, ein „gutes Gewissen“ beim Kaufen – auch bei Gewährleistungen oder Reklamationen entstehen für Konsumenten oft Nachteile.

Unterm Strich entpuppt sich ein vermeintlich günstiger Online-Einkauf nachträglich als überteuert.

Vereinsförderung – durch Regionalwirtschaft

Gibt es keine regionale Nahversorgung (Landwirtschaft, Lebensmittel, Gewerbebetriebe, Elektrohandel, Autohandel uvm.) wird es auch für Vereine und Dorfgemeinschaften schwieriger Sponsoren für örtliche Veranstaltungen zu finden. Gibt es kein Dorf- und Vereinsleben mehr, wird die Abwanderung weiter voran getrieben!

Erhalt von Brauchtum und Tradition

ist nur in einem lebendigen Wirtschafts­, Gesellschafts­ und Vereinsleben möglich!

Ehrenamtlichkeit auch unter der Woche – nicht nur am Wochenende (Freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz usw.)

Zur Zeit ist es so, dass flächendeckend Einsatzorganisationen unter der Woche oft nur eingeschränkt einsatzbereit sind, da sehr viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den steirischen Regionen in Richtung Zentralraum auspendeln.

Stärken wir regionale Arbeitsplätze vor Ort durch unser Kaufverhalten, so müssen weniger Menschen pendeln und bei Unfällen oder Katastrophen sind genügend Helfer und Helferinnen schnell vor Ort!