Auch ambulante chirurgische Versorgung auf der Höhe der Zeit: Zukunft des LKH Mürzzuschlag ist gesichert!


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Eine spürbare Aufwertung steht nun dem obersteirischen Spitalsstandort Mürzzuschlag bevor: Schon im Dezember dieses Jahres geht am Krankenhausareal das neue Landespflegezentrum in Betrieb, das von Kindberg hierher übersiedelt. Dort profitieren Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal nicht nur von neuesten architektonischen Konzepten, sondern naturgemäß auch von der unmittelbaren Nähe zum Landeskrankenhaus, wo bei Bedarf rund um die Uhr Ärztinnen und Ärzte und Pflegepersonal in Bereitschaft stehen. Dazu kommt die ebenfalls im LKH betriebene Akutgeriatrie und Remobilisation, welche im Fall notwendiger Eingriffe die Patientinnen und Patienten dabei unterstützt, raschest möglich wieder den normalen Gesundheitszustand zu erreichen. Weiters besteht auch die Absicht der Versicherungsanstalt für Eisenbahner und Bergbau (VAEB), ebenfalls an diesem Standort ein weiteres Rehabilitationszentrum zu errichten und damit einerseits die soeben beschriebenen Vorteile zu lukrieren, andererseits aber damit auch zur sinnvollen Auslastung des LKH Mürzzuschlag beizutragen. Gesundheitslandesrat Christopher Drexler betont jedenfalls, dass „soweit die Planungshorizonte reichen und wohl auch darüber hinaus, die Zukunft des Spitalsstandortes Mürzzuschlag gesichert ist.“

KAGes-Vorstandsvorsitzender Univ.Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg spricht in einem aktuellen Medienstatement aber auch direkt die Debatte der letzten Monate zum Thema der verkürzten Öffnungszeiten der chirurgischen Ambulanz am Standort an; bekanntlich wird dort auch künftig von 7.00 bis 19.00 Uhr ein chirurgischer Facharzt Dienst tun. „Dort können sinnvoll nicht so schwerwiegende Erst- oder nach schwereren Eingriffen die Nachbehandlungen erfolgen. Bei Unfällen und der Erfordernis schwerer Eingriffe ist es auch für Patientinnen und Patienten aus dem Raum Mürzzuschlag im Ernstfall die bessere Versorgung, von einem Notarzt erstversorgt und stabilisiert zu werden und dann ins LKH Bruck transferiert zu werden, wo Spezialistenteams samt den entsprechenden

Einrichtungen die weitere Behandlung übernehmen können. Das ist auf der Höhe des medizinischen Fortschritts das Beste, was man für die Menschen tun kann und findet ja überall so statt – nicht nur hier.“ Die interne Ambulanz am LKH Mürzzuschlag bleibt – wie bisher – als 24-Stunden-Ambulanz bestehen.