Gemeinsame Ziele für Sozialversicherungsreform


Franz Haberl, ÖGB-Vors.-Stv.; Karl Lackner, Klubobmann; Franz Gosch, AK-Vizepräs.; Kurt Wohlmuther, BRV. AUVA

Vertreter der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) trafen im Landhaus mit ÖVP-Klubobmann Karl Lackner zusammen, um aktuelle Themen und Anliegen der Arbeitnehmervertreter zu besprechen. AK-Vizepräsident und FCG-Vorsitzender Franz Gosch brachte dabei auch die Reformpläne rund um die Sozialversicherungen zur Sprache.

Diese waren erst unlängst zentrales Thema einer Tagung der ÖVP-Klubobleute aus ganz Österreich. Man hielt dort fest, dass es diese Reform nun auf Basis des Regierungsprogramms gemeinsam mit den Ländern zu erarbeiten gilt.

Drei Punkte, auf die man sich dort geeinigt hat, wollen Gosch und Lackner nun auch gemeinsam weiterverfolgen. Erstens sollen künftig gleiche Beiträge der Versicherten auch gleiche Leistungen bedeuten. Zweitens sollen die Mehrfachversicherungen der Vergangenheit angehören. Und schließlich betonen sie, dass es im Zuge der Reform zu keinen betriebsbedingten Kündigungen von Mitarbeitern kommt.

Denn sowohl Vizepräsident Gosch als auch Klubobmann Lackner ist wichtig, dass bei Reformen stets der Nutzen für alle Beteiligten überwiegt. Sie wollen sich für Qualitätssteigerungen einsetzen, bei denen niemand vergessen wird.

„Bei der Klubobleute-Tagung in Wien war der Tenor aller Länder klar: Das wird eine Reform für die Menschen, für die Versicherten. Und sie wird auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rücksicht nehmen. Bei einer Reform darf es keine betriebsbedingten Kündigungen geben“, erläutert Klubobmann Lackner.

„Mit Karl Lackner und dem ÖVP-Landtagsklub haben wir wichtige und starke Verbündete für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dass wir mit der Leistungsharmonisierung und einem klaren Bekenntnis gegen betriebsbedingte Kündigungen bei den Sozialversicherungen weiter für gemeinsame Anliegen eintreten können, freut mich besonders“, so Vizepräsident Gosch.