Gemeinsam in Fahrt für Österreichs Gesundheitssystem


Die Gesundheitsreform von Bund Ländern und Sozialversicherung hat Vorbildfunktion für andere Politikbereiche

Die Gesundheitsreform ist ein gemeinsames Projekt von Bund, Ländern und Sozialversicherung. Seit 2013 ist es gelungen, die Zersplitterung der Zuständigkeiten und Kompetenzen im Gesundheitsbereich zu überwinden. Die Reform wirkt und bringt zahlreiche Verbesserungen: Eine Vielzahl an Projekten führte zu einem Ausbau von Leistungen und damit zu einer verbesserten medizinischen Versorgung der Menschen. Die Kosten wurden gleichzeitig gedämpft. Mit erfolgreicher Reformarbeit muss unser Gesundheitssystem weiter in Fahrt bleiben und die Bedürfnisse der Österreicher in den Mittelpunkt stellen. Gemeinsam statt gegeneinander – die Gesundheitsreform kann anderen Politikbereichen als Vorbild dienen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger sowie der Bundesländer Steiermark, Kärnten, Tirol und Wien in Alpbach hat Gesundheitslandesrat Christopher Drexler die erfolgreichen steirischen Reformprojekte präsentiert:

„Die steirischen Reformvorhaben verfolgen das ambitionierte Ziel, dass die Steirer gesünder sein und länger leben sollen, als der Rest der Welt. Dazu müssen wir eine Neuordnung des Gesundheitssystems in Angriff nehmen, um die bestmögliche Versorgung sicherstellen zu können. Die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Sozialversicherung unter dem Dach der Zielsteuerung ist der entscheidende Unterbau, um das moderne Gesundheitssystem der Zukunft auf den Weg zu bringen.“

Mit dem Regionalen Strukturplan Gesundheit Steiermark 2025 wurden die Weichen für die Reformmaßnahmen bis zum Jahr 2025 gestellt, die die Gesundheitsversorgung in der Steiermark fit für die Zukunft machen. Zu den Meilensteinen gehören insgesamt 30 Gesundheitszentren, die bis 2025 geschaffen werden und längere Öffnungszeiten sowie wohnortnahe Versorgung bieten. Vier davon – in Mariazell, Eisenerz, Vorau und Weiz – wurden bereits eröffnet. Parallel zu den Gesundheitszentren sollen Facharztzentren entstehen, die auch für die Nachnutzung ehemaliger Krankenhaus-Standorte gedacht sind. Im Bezirk Liezen wird ein neues Leitspital errichtet, das mehr Fächer und damit eine spitzenmedizinische Versorgung bietet, wie sie in den bisherigen drei Spitälern des Bezirkes nicht möglich war.

 

Diese und zahlreiche weitere steirische Best-Practice-Beispiele konnten in Alpbach präsentiert werden.

 

v.l.n.r.: StR Peter Hacker (Wien), Hauptverbandsvorsitzender Alexander Biach, LH-Stv. Beate Prettner (Kärnten), LR Bernhard Tilg (Tirol), LR Christopher Drexler (Steiermark)