FCG Steiermark fordert für die Zeit nach Corona: Telefonische Rezeptverschreibung beibehalten!


FCG Steiermark fordert für die Zeit nach Corona:

Telefonische Rezeptverschreibung beibehalten!

Seit Beginn der Coronakrise ist es möglich, Papierrezepte durch elektronische Rezepte zu ersetzen. Oft genügt ein Anruf beim Arzt, der das Rezept dann per eMedikation, eMail oder Fax an die gewünschte Apotheke übermittelt. Der Geschäftsführende Vorsitzende der FCG Steiermark und Arbeiterkammerrat Ing. Peter Amreich, fordert die dauerhafte Fortsetzung dieser besonders für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer praktischen Regelung.

„Gerade für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die dauerhaft auf ein Medikament angewiesen sind, würde das ein altbekanntes und viel kritisiertes Problem lösen“, so Peter Amreich. „Beschäftigte müssen teilweise jeden Monat zum Arzt und in die Apotheke pilgern, um ihre Dauermedikation zu bekommen. Das ist für viele auch eine zeitliche und bürokratische Belastung, die mit der jetzigen Regelung gut gelöst ist .“ Christgewerkschafter Amreich weist darüber hinaus darauf hin, dass das Warten auf das Rezept in der Ordination unnötige Ansteckungsgefahren birgt, ärztliche Ressourcen blockiert und somit für andere Patienten die Wartezeiten erhöht. Damit ist seit der Corona-Pandemie Schluss, die Maßnahme gilt allerdings nur befristet. Für die Ausstellung eines Rezepts genügt ein Anruf beim Arzt, der dann das Rezept elektronisch an die angegebene Apotheke weiterleitet. In der Apotheke abholen kann das Medikament auch eine Person, die den Patienten und seine Sozialversicherungsnummer kennt.

Unterstützt wird diese Forderung auch von FCG (GPA) Bundesgeschäftsführer Franz Gosch, diese Praxis auch nach der Corona-Krise dauerhaft weiterzuführen ist sinnvoll und bringt Erleichterung für die ohnehin begrenzten Kapazitäten bei den Allgemeinmedizinern.

eMedikation und eRezept bieten die technischen Möglichkeiten für eine neue und unbürokratische Medikamentenversorgung. Fragen aus Sicht des Datenschutzes sind lösbar. „Ob und in welchem zeitlichen Intervall der Arzt den Patienten vor Verschreibung eines Medikaments persönlich sehen und untersuchen will, entscheidet weiterhin der Arzt“, so Peter Amreich abschließend.

LV Franz Gosch und Gf. LV Peter Amreich