FCG: Sonntag als Zeit für Familie, Freizeit und Erholung erhalten


Corona darf keinesfalls auch noch zur Aufweichung der Sonntagsruhe führen

Anlässlich des Internationalen Tags des freien Sonntags am 3. März bekräftigt die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen (FCG) ihren Einsatz für die Verteidigung der Sonn- und Feiertage. „Gerade in Zeiten von Corona, wo die psychische Belastung der Menschen zunimmt und die Woche an Struktur verliert, ist der Sonntag um so wertvoller, um den Menschen einen Rhythmus zu geben“, so Peter Amreich, GF Landesvorsitzender der FCG Steiermark.

„Die Freizeit auch in Corona Zeiten gut mit anderen zu verbringen ist aufgrund der Einschränkungen, die zur Kontrolle der Pandemie nötig sind, nicht einfach“, stellt Franz Gosch, Bundesgeschäftsführer der FCG in der Gewerkschaft GPA fest. Der Stellenwert von Familien und Freunden sei in der Krisenzeit gestiegen. Ein Grund, den freien Sonntag als gemeinsamen Tag zu bewahren. Weiters ist es in dem hinter uns liegenden Pandemie Jahr in vielen Branchen zu mehr Flexibilisierung gekommen. Stichwort Homeoffice: Was viele Vorteile hat, kann aber auch gefährlich zu Lasten der work-life-Balance sein. „Auch um diese zu stärken, ist ein gemeinsamer freier Tag wichtiger denn je“, betont Gosch.

Bedürfnis der Menschen ernst nehmen

Das hat auch eine Studie im Auftrag der Allianz für den freien Sonntag ergeben. Eine überwiegende Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher wollen den arbeitsfreien Sonntag als gemeinsame freie Zeit unbedingt erhalten. Vor allem die Bedürfnisse von Familien und Frauen, die in der Krise besonders belastet sind, müssen ernst genommen werden. „Die Pandemie ringt den Menschen seit einem Jahr besonders viel ab. Die Belastung ist für viele kaum mehr auszuhalten. Die Menschen brauchen den Sonntag zum Durchatmen“, betont die FCG vehement.