ÖAAB fordert bessere Berücksichtigung von Baustellenumwegen beim Pendlerpauschale

Länger dauernde Baustellen können für Pendler zu deutlich längeren Arbeitswegen und zusätzlichen Kosten führen. Bei der Sperre der Autobahnauf- und -abfahrt Modriach etwa verlängert sich die tatsächlich zurückzulegende Strecke für Betroffene erheblich. In einzelnen Fällen kann die einfache Wegstrecke dadurch mehr als 60 Kilometer betragen – eine Grenze, die für die höchste Stufe des Pendlerpauschales relevant ist. Derartige vorübergehende Baustellenumwege werden bei der Berechnung des Pendlerpauschales derzeit jedoch nicht automatisch entsprechend berücksichtigt.

„Wer monatelang deutlich weiter zur Arbeit fahren muss, hat reale Mehrkosten. Diese Belastung darf nicht einfach ignoriert werden“, so ÖAAB-Landesobmann Bundesrat Günther Ruprecht.

Der ÖAAB wird diese Forderung gegenüber Verkehrsminister Peter Hanke und Finanzminister Markus Marterbauer einbringen und sich für eine praxistaugliche Lösung einsetzen.