Bei der Programmpräsentation für die Landtagswahl hat Landeshauptmann Christopher Drexler angekündigt, Wirtschafts- und Arbeitsagenden noch besser aufeinander abstimmen bzw. bündeln zu wollen. ÖAAB-Landesobmann Bundesrat Günther Ruprecht zeigt sich, ob der Kritik aus dem SP-dominierten Gewerkschaftsbund verwundert:
„Es irritiert mich, dass ausgerechnet der steirische ÖGB-Vorsitzende der Arbeit in einem kombinierten Ressort automatisch eine Nebenrolle zuweist. Sein Parteikollege aus Wien, Stadtrat Peter Hanke, beweist da mehr Weitblick und hat die Agenden in seinem Ressort vereint.“
„Aktuelle Berichte zur weltweiten Wirtschaftslage und zu wichtigen Leitbetrieben zeigen deutlich, dass das steirische Arbeitsressort andere Schwerpunkte braucht. Der Fokus muss deutlich stärker auf den ersten Arbeitsmarkt gerichtet werden. Dass Wirtschaft und Arbeit untrennbar zusammenwirken, sollte jedem einleuchten“, merkt Ruprecht an.
